decisions.ch - Schweizer kennzeichenrechtliche Entscheide
    Vorliegen verneint    
Produkt(e) andere Produkte Instanz Kernaussage (Quelle) Fundstelle
tiefgefrorene Pommes-Frittes (Kl.29) Beherbungsdienstleistungen (Kl.43), Gastronomie (Kl.43), Verpflegung von Gästen in Restaurants (Kl.43) IGE

Même si certains restaurants ou cafeterias utilisent des pommes frites surgelées, afin de fournir leur prestation, cela ne signifie pas que ces derniers proviennent de la même entreprise, respectivement que le consommateur ait une telle attente. Au contraire, il n'est ni usuel, ni fréquent que des producteurs de pommes frites surgelées vendent leurs produits dans un café ou un restau-rant annexe.

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IGE vom 24.02.2009, n° 9418
Fertiggerichte (Kl.29) Milch (Kl.29), Speiseöl (Kl.29), Kaffee (Kl.30), Kakao (Kl.30), Mehl, Hefe (Kl.30), Tee (Kl.30) IGE

Die offensichtlichen Unterschiede zwischen Roh- respektive unverarbeiteten Produkten einerseits und verarbeiteten Waren andererseits müssen bei „lait; noix“ zur Verneinung der Gleichartigkeit führen.

Klare Unterschiede zu den Waren der Widerspruchsmarke bestehen - bezüglich Produkteigenschaften, Verwendungszweck und fabrikationsspezifischem Know-how - ebenfalls zu den angefochtenen Waren „huiles et graisses alimentaires“ (Klasse 29) sowie zu „café, thé, ca-cao; farines; miel; chocolat“ (Klasse 30).

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IGE vom 25.02.2009, Nr. 9763
gekochtes Obst und Gemüse (Kl.29) Milch (Kl.29), Milchprodukte (Kl.29), Speiseöl (Kl.29), Kaffee, Tee, Zucker, Essig (Kl.30), Mehl, Getreideprodukte, Brot, Patisserie, Konfiserie (Kl.30), Saucen (Kl.30), Speiseeis (Kl.30), Tee (Kl.30), Zucker (Kl.30), Futtermittel (Kl.31), lebendige Tieren(wie Geflügel und Wild), Bruteier (Kl.31), Bier und Mineralwasser (Kl.32) IGE

Le fait que les produits concernés soient considérés comme des denrées alimentaires d'usage quotidien ne suffit en soi pas à admettre la similarité.

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IGE vom 13.05.2009, n° 9931
Lebensmittel (Kl.29) Organisation de foires et d'expositions à buts culturels ou éducatifs; organisation de congrès et de réunions (Kl.41) BVGer

Il n'existe ensuite aucun lien étroit et logique qui pourrait parler en faveur d'une similarité entre les produits alimentaires en cause et les services revendiqués en classes 35 et 41 par les marques litigieuses que l'on peut traduire par «organisation de foires à but commercial ou publicitaire», respectivement «organisation et exécution de foires, d'expositions et de congrès à but culturel et éducatif ; services de divertissement, activité culturelle». Ces services ne constituent pas un complément naturel ou une suite logique de l'offre des produits alimentaires.

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BVGer vom 17.11.2008, B-8105/2007
gekochtes Obst und Gemüse (Kl.29), Konfitüren, Fruchtmus (Kl.29), frisches Obst und Gemüse (Kl.31), Fruchtsäfte (Kl.32) Küchenmaschinen (Kl.7), Glaswaren, Porzellan und Steingut (Kl.21), Haushalts- und Küchengeräte (Kl.21) IGE

Ausschlaggebend ist, dass die Weiterverarbeitung resp. Verwendung der beanspruchten Waren der Klassen 29, 31 und 32 der Widersprechenden nicht an die Mitbenutzung der Geräte, Maschinen und Utensilien der Klassen 7, 10 und 21 der angefochtenen Marke gebunden ist. Die Produkte der Klassen 29, 31 und 32 der Widersprechenden können per se gebraucht werden und erfüllen grundsätzlich nicht nur zusammen mit den Produkten der Klassen 7, 10 und 21 ihre Funktion. Da diese folglich nicht zusammen angeboten werden müssen, werden vorgenannte Warenkategorien von den Abnehmern auch nicht als einheitliches, marktübliches Paket wahrgenommen.

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IGE vom 08.12.2010, Nr. 10909
Butter (Kl.29) Verpflegung von Gästen in Restaurants (Kl.43) IGE

Bei Butter und deren Zubereitungen handelt es sich um Grundnahrungsmittel, die nicht per se gegessen, sondern als Zusatz mit weiteren Lebensmitteln konsumiert werden. Folglich betreiben Molkereien für gewöhnlich keine Verpflegungsstätten, in denen nur Butter angeboten wird. Selbst wenn im Bereich Verpflegung Butter und deren Zubereitungen zum Einsatz kommen, würde es sich um Hilfswaren zur Unterstützung und zum Ausbau der jeweiligen Hauptdienstleistungspalette handeln, die nicht als gleichartig erachtet werden. Da es sich bei Butter im Gegensatz zu Spezialnahrungsmitteln um ein Alltagsprodukt handelt, deren Verwendung dem Konsumenten bekannt ist und an keine zusätzlich den Gebrauch begleitenden Dienstleistungen (Ernährungsberatung, Kochkurse etc.) gebunden ist, ergibt sich dem Abnehmer im Zusammenhang mit den Waren der Klasse 29 der Widersprechenden und der angefochtenen "Verpflegung" (Klasse 43) mithin kein wirtschaftlich sinnvolles Leistungspaket.

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IGE vom 16.02.2011, Nr. 10441
Lebensmittel (Kl.29), Lebensmittel (Kl.30) Küchenmaschinen (Kl.7), Haushalts- und Küchengeräte (Kl.21) BVGer

Zwischen Lebensmitteln (Klassen 29, 31, 32) einerseits und Küchenmaschinen (Klasse 7) oder Kochtöpfen (Klasse 21) anderseits besteht keine Warengleichartigkeit.

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BVGer vom 17.11.2011, B-644/2011
Brotwaren (Kl.30) Fleisch, Gemüse, Milchprodukte (Kl.29), Kaffee, Tee, Zucker, Essig (Kl.30) RKGE

Die Waren dienen einem unterschiedlichen Verwendungszweck. Der Konsument vergleicht diese Waren nicht miteinander und betrachtet sie auch nicht als austauschbar. Zudem werden zur Herstellung und Lagerung unterschiedliche Technologien verwendet und ein anderes Know-How benötigt (HARRY-Entscheid).

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RKGE vom 16.08.2004, sic! 2004, 863
Eier, Milch und andere Milchprodukte (Kl.30) Brotwaren (Kl.30) IGE

Hingegen ist für die in der Klasse 30 verbleibende Ware "pain" im Warenverzeichnis des Wider-spruchszeichen keinerlei Bezug ersichtlich, der eine markenrechtliche Gleichartigkeit nahelegen würde. Zwar sind heutzutage auf dem Markt diverse Spezialbrote mit Käse bzw. Gemüse- und Fleischextrakten erhältlich, doch handelt es sich bei diesen Beifügungen regelmässig um mengenmässig untergeordnete Bestandteile, welche praxisgemäss keine Gleichartigkeit zur Hauptware in casu Brot zu begründen vermögen.

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IGE vom 17.12.2008, Nr. 9683
Gewürze (Kl.30), Salz (Kl.30), Zucker (Kl.30) Brotwaren (Kl.30) BVGer

Im Verhältnis zwischen Rohstoffen und Halbfabrikaten einerseits und Fertigprodukten andererseits fehlt typischerweise die Gleichartigkeit. Der Verwendungszweck von Rohstoffen und Zwischenprodukten ist regelmässig anders als derjenige des Endproduktes selbst, auch bezüglich der Abnehmer und Verkaufsstellen bestehen kaum Überschneidungen (...).

Dieser Grundsatz gilt auch für "Brot" (Klasse 30) einerseits und "Zucker, Salz, Gewürze" (Klasse 30) andererseits.

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BVGer vom 01.12.2010, B-3622/2010
Schokolade (Kl.30) Teigwaren (Kl.30) IGE

 Il convient par conséquent de reconnaître la similarité pour l’ensemble des produits revendiqués par la défenderesse, à l’exception des « pâtes alimentaires ». Ces derniers produits sont en effet d’utilisation différente et ne partagent généralement pas les mêmes linéaires de magasins, ni les mêmes circuits de fabrication et/ou distribution avec les autres produits en cause, du moins dans l’esprit du consommateu

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IGE vom 18.04.2011, n° 10713
Getreidestengel (Kl.30) Konfitüren, Fruchtmus (Kl.29), Milch (Kl.29), Speiseöl (Kl.29), Mehl, Hefe (Kl.30), Zucker (Kl.30), Samenkörner (Kl.31) IGE

Weiter ist gemäss Praxis eine Warengleichartigkeit zwischen Bestandteilen und den daraus resultierenden Endprodukten zu verneinen (Richtlinien, Teil 5, Ziff. 7.1.2). Folglich besteht zwischen den "Getreidestengeln" (Klasse 30) der Widerspruchsmarke und den angefochtenen "Gallerten (Gelees), Konfitüren, Milch; Speiseöle und –fette" (Klasse 29), "Kakao, Zucker, Tapioka, Sago; Honig, Melassesirup; Hefe, Backpulver" (Klasse 30) sowie "Malz" (Klasse 31) keine Gleichartigkeit.

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IGE vom 14.08.2012, Nr. 11540
frisches Obst und Gemüse (Kl.31) Samenkörner (Kl.31) IGE

Hingegen besteht keine Gleichartigkeit in Bezug auf die in Klasse 31 der angefochtenen internationalen Registrierungen beanspruchten „graines“ und „semences“. Aufgrund der heutigen Marktgegebenheiten kann festgestellt werden, dass Unternehmen, welche frische Früchte herstellen nicht auch Samen und Sämereien anbieten.

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IGE vom 21.03.2011, Nr. 11047
alkoholische Getränke (ausser Bier) (Kl.33), alkoholfreie Getränke, Bier (Kl.32) Haushalts- und Küchengeräte (Kl.21) BVGer

Getränke sind nicht gleichartig mit Haushalts- oder Küchenmaschinen (MARTINI BABY-Entscheid).

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BVGer vom 17.04.2007, sic! 2007, 747
alkoholfreie Getränke (Kl.32) Back- und Süsswaren (Kl.30), Gewürze (Kl.30), Mehl, Hefe (Kl.30), Reis (Kl.30), Saucen (Kl.30), Speiseeis (Kl.30) IGE

Das herstellungsspe-zifische Fachwissen für die Produktion von Zucker, Reis, Sago, Mehl, Getreidepräparaten, Backwaren, Konfiserieprodukten, Honig und Melasse, Gewürzen (i.w.S.) und Speiseeis unterscheidet sich erheblich von demjenigen für Getränke. Diese Waren haben eine andere Zweckbestimmung als Getränke und werden folglich vom Publikum auch nicht berechnend miteinander verglichen und als wechselseitig austauschbar betrachtet, denn Nahrungsmittel und Getränke befriedigen nicht dasselbe Bedürfnis.

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IGE vom 07.01.2009, Nr. 9412
Fruchtsäfte (Kl.32) Bonbons (Kl.30) IGE

Der Widersprechenden kann indessen nicht gefolgt werden, wenn sie den Schutzumfang ihres (im vorliegenden Verfahren) ausschliesslich für "Orangen-, Ananas- und Grapefruitsaft" geschützten Zeichens auf die Waren "bonbons, bonbons aux fruits et gommes à mâcher (autres qu'à usage médical), ainsi qu'autres bonbons" (Klasse 30) ausdehnen möchte. Bei Letzteren handelt es sich um industriell hergestellte Produkte, denen ein anderes herstellungstechnisches Know-how zugrunde liegt und die mit Fruchtsäften nicht substituierbar sind.

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IGE vom 25.01.2010, Nr. 9406
alkoholfreie Getränke (Kl.32) Brot, Biskuits (Kl.30), Mehl, Hefe (Kl.30), Reis (Kl.30), Teigwaren (Kl.30), Zucker (Kl.30) IGE

Demgegenüber unterscheidet sich das herstellungsspezifische Fachwissen für die Produktion der für die angefochtene Marke weiter beanspruchten (Grund)Nahrungsmittel zucchero, riso, tapioca, sagu; farine e preparati fatti di cereali, pane, pasticceria e confetteria, miele, sciroppo di melassa; lievito, polvere per fare lievitare; sale, senape; aceto, salse (per condimenti); spezie; ghiaccio per rinfrescare (Kl. 30) erheblich von demjenigen für Getränke (breuvages toniques et sirops pour la fabrication de ces breuvages, contenant des extraits de feuilles de coca [sans cocaïne] et de noix de kola der Klasse 32).

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IGE vom 28.02.2011, Nr. 11149
Wein, Champagner, Schnaps, Liköre (Kl.33) Fertiggerichte (Kl.29), Fisch und Fischprodukte (Kl.29), Fleisch (Kl.29), gekochtes Obst und Gemüse (Kl.29), Kaffee (Kl.30), Süsswaren (Kl.30), Schokolade (Kl.30), Tee (Kl.30) IGE

L’opposante se réfère à une ancienne décision du TF (1974, Maxim’s) dans laquelle une similarité entre des soupes et extraits de viande d’une part et d’autre part du vin, champagne, cognac a été admise. Cette appréciation ne reflète toutefois pas la pratique et la jurisprudence récente.

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IGE vom 31.10.2012, n° 12099
Feuerzeuge (Kl.34) Edelmetallwaren und Schmuckwaren (Kl.14) BVGer

Es erscheint als wenig wahrscheinlich, dass Verarbeiter von Edelmetallen (z.B. Goldschmiede und Schmuckproduzenten) Feuerzeuge herstellen: Feuerzeuge bestehen im Wesentlichen aus einem Gas-Behälter sowie einer Vorrichtung zur Entzündung des Gases und erfordern daher ein anderes fabrikationsspezifisches Know-how als Schmuck- und Juwelierwaren. Es erscheint auch wenig wahrscheinlich, dass Bijouterien, Juweliergeschäfte oder Schmuckwarenhändler Feuerzeuge in ihrem Warensortiment führen. Im Weiteren ist festzuhalten, dass Feuerzeuge einen anderen Verwendungszweck haben als Edelmetall-, Schmuck- und Juwelierwaren (OLD NAVY-Entscheid).

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BVGer vom 05.10.2007, Ingres-News 3/2008
Tabakwaren (Kl.34) exploitation d'un salon de cigares (Kl.43) IGE

Le classement du service « Exploitation d’un salon de cigares » dans la classe 43 permet de conclure qu’il consiste en la mise à disposition d’un fumoir (par exemple, en tant que service fourni, de manière indépendante ou non, par un restaurant). Or, il n’est pas usuel que l’exploitant d’un fumoir produise, respectivement vende également sous la même marque des produits du tabac ou des articles pour fumeurs. Si de tels produits sont vendus dans le cadre de l’exploitation d’un fumoir, ils portent au contraire des marques tierces. Dès lors, les consommateurs ne sont pas portés à penser que le titulaire d’une marque enregistrée pour l’exploitation d’un salon de cigares est également actif dans la fabrication et la distribution de produits du tabac ou d’articles pour fumeurs. Il n’y a donc pas de similarité entre le service de la marque attaquée et les produits de la classe 34 de la marque opposante.

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IGE vom 30.03.2012, n° 11451